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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Grübeln: Eine weitere Perspektive

Einen großartigen Artikel fand ich letztlich im Süddeutschen Magazin (Heft 47/2013). Die Überschrift "Im Kreis zum Ziel". Dort wird das Grübeln, anlehnend an Burkhard Meyer-Sickendiek, um eine zweite Perspektive erweitert. Grübeln ist dort "im romatischen Sinne [...] eine Denkweise, die den Dingen auf den Grund zu gehen versucht, während das Grübeln im medizinischen Sinne, sich ziellos im Kreis dreht".  
Der Denker, Auguste Rodin (Paris)

Allein die Herkunft des Wortes "Grübeln" verspricht erheiterndes: Grübeln kommt von 'graben'. Im 17. Jahrhundert sprach man davon, jemand würde in der Nase 'grübeln'. Graben heißt in diesem engeren Sinne also, einen Schatz bergen. 
Grübeln kann also mitunter auch sinnstiftend und mitunter zielführend sein! Nun also. Auf, auf zum fleißigen Graben bzw. grübeln! 

Herzlichst 
Christin

Montag, 18. November 2013

Glücksfaktoren II

Ich hatte vor 2 Wochen über Glückfaktoren im Job berichtet. Dort hieß es: "Soziale Beziehungen, Gespräche und Diskussionen, Meetings und Kantinenessen sind die ultimativen Glücksbringer im Beruf." 
Die ARD widmet sich in einer Themenwoche ausschließlich dem Glück und der Glücksfindung. Ich nutze gern die Gelegenheit und mache mich ebenfalls mit Euch auf, um den Glück auf die Spur zu kommen. Am Meisten hat mich bisher die Idee vom Chor der Muffeligen überzeugt. 
http://www.noz.de/media/2013/11/17/2-sowas-wie-glueck_full_1.jpg
Chor der Muffeligen mit Forschungspatin Anke Engelke

Mein persönliches Fazit: Chorinitiativen sind (auch in Unternehmen) ein probates Mittel um dem Glück und der Zufriedenheit auf die Sprünge zu helfen. Denn Singen macht glücklich! In dem Forschungsprojekt, von dem in diesem Videoausschnitt berichtet wird, begleitet Anke Engelke gemeinsam mit dem Musikwissenschaftler Gunter Kreuz von der Universität Oldenburg den Chor der Muffeligen. Er findet heraus, dass der Anteil des Oxytocins, ein Glückshormon, dass er im Speichel nachweist, nach dem Singen signifikant höher ist. Also ölt Eure Stimmchen und  legt los. Mir geht gerade dieser Song hier durch den Kopf: "Freude schöner Götterfunke..."

Eure Christin


Links: http://www.ardmediathek.de/das-erste/w-wie-wissen/der-chor-der-muffeligen?documentId=18155650
 
http://www.youtube.com/watch?v=kbJcQYVtZMo&list=RDZxUmq2tOQ2Q

Bild: http://www.noz.de/media/2013/11/17/2-sowas-wie-glueck_full_1.jpg

Freitag, 15. November 2013

Beifahrermodus II oder Mit Gelassenheit aus der Denkfalle!

Auf der Suche nach Assoziationen und Antworten zum Hütherschen Beifahrermodus' sind mir in den letzten 3 Wochen so einige Beispiele über den Weg gelaufen. Ich hoffe, als fleißige Leser dieses Blogs, erging es Euch ähnlich;-)
Im Training nutze ich beispielsweise sehr gern das Kollegiale Coaching als eine Methode, um den Teilnehmern/Kollegen die Gelegenheit zu geben als Fallerzähler in den Beifahrermodus zu wechseln. Die Kollegen eröffnen Dir im Rahmen des Kollegialen Coachings neue und relevante Perspektiven eines Themas, die für Dich vorher unbekanntes Terrain waren. Es eignet sich hervorragend dazu, die Perspektiven in Deinen bestehenden inneren und äußeren Konflikten zu erarbeiten. Doch schaue ich mir nochmals das Bild mit den unterschiedlich aktiven Arealen im Gehirn an, so scheint es um einen weiteren Punkt zu gehen, der in einer Zeit, wo Burnout chic ist, an Relevanz gewinnt. Nämlich: Gelassenheit
kubanische Gelassenheit

Hüther meint, dass ein Beifahrer  neben dem Autofahren auch einmal die Landschaft genießen kann, der Musik lauscht, der Reportage im Deutschlandfunk Aufmerksamkeit widmen kann... Unser Gehirn ist ihm zufolge, jetzt aktiver und das ganz ohne Angespanntheit! 

Als Fahrer muss ich mich fast hundertprozentig auf den Verkehr konzentrieren. Muss stur nach links und rechts schauen, die Geschwindigkeiten einhalten usw.
Aus Sicht des Professors, ist Gelassenheit eine Grundbedingung um unsere Möglichkeiten auszuschöpfen und unser Gehirn zu aktivieren. Der Umkehrschluss aus meiner Sicht: Angst und Panikmache blockiert uns! 

Ich hoffe, wir, der Professor und ich, konnten Eure offenen Fragen ausreichend beantworten. Nein? Da ist doch noch ein Aspekt offen geblieben? Ich freu mich darauf von Dir zu lesen. 

In diesem Sinne
Namaste
Christin

Bildquellen: 
Yoga: http://rebelle-upcycling.blogspot.de/2013_10_01_archive.html
kubanische Gelassenheit: http://www.geo.de/reisen/community/bild/307987/kubanische-Gelassenheit

Freitag, 8. November 2013

Die Glücksfaktoren im Job


Soziale Beziehungen, Gespräche und Diskussionen, Meetings und Kantinenessen sind die ultimativen Glücksbringer im Beruf. Negativ zu buchen schlagen simple, routinemäßige Arbeiten sowie das Pendeln am Morgen und Abend. DIE ZEIT berichtete in ihrer 44. Ausgabe im Oktober 2013 das unser Beruf und unsere Arbeit erheblich verantwortlich für unser Lebensglück und unsere Zufriedenheit ist. Sie zitiert dort Studien mit Frauen, die von Daniel Kahneman, Psychologe und Wirtschaftsnobelpreisträger, belegen, dass die Glücksbringer im Job v.a. im Austausch mit Kollegen liegen. Der Autor des Artikels "I Love my work" kommt zu dem Schluss, dass es deshalb so wichtig ist, „sich selbst treu zu bleiben, statt zu leben, wie andere es erwarten“. Eine allgemein bekannte Tatsache, würde ich sagen.
Sei doch mal ganz unvernünftig, entscheide Dich für das, was glücklich macht!

Trotzdem erlebe ich es in Coachings immer wieder, dass Menschen sich oft, vielleicht noch nicht einmal bewusst dafür entscheiden, was andere für richtig halten; anstatt auf das zu hören, was für sie richtig erscheint. 

Leuchtturmeprojekte aus dem Privaten und Beruflichen
geben Auskunft über Deine Talente?
Zu den klassischen Vernunftsentscheidungen zählen dann eine Bankausbildung, obwohl er oder sie lieber mit Menschen arbeitet, statt mit Zahlen. Ein sozialer Beruf hat aber wiederum nicht ein so großes Ansehen und die Bezahlung erscheint nicht lukrativ. Zudem sind Mutter, Vater, Tante und Opa nicht von dem Berufsbild eines Sozialpädagogen bzw. Krankenpflegers überzeugt. Sicherheit ist für die Nahestehenden dann meist wichtiger als Glück und Zufriedenheit in der Zukunft.

Daniel Kahnemann wiederum behauptet: „Glück erlebt man in Momenten, in denen sich die Aufmerksamkeit auf etwas Angenehmes richtet“. Es geht also nicht nur um den richtigen Beruf, sondern auch darum, was der Arbeitsplatz an Aufgaben, Rollen, Themen, Unternehmens- und Führungskultur, Herausforderungen, Aufstiegsmöglichkeiten sowie sozialen Beziehungen bereithält.

Die 3 E

Professor Howard Gardner hat herausgefunden, dass daneben das Streben nach den drei E glücklich macht: Exzellenz, Ethik und Engagement. Exzellenz steht für das fachliche Profil, die Kompetenz für die der Arbeitende steht. Ethik meint bei Gardner, ob „die Arbeit, das Verhalten und das Produkt, das Sie herstellen, positive Auswirkungen auf andere“ hat. Und Engagement bezeichnet vor allem die Freude und Herausforderung, die man an Themen und Aufgaben sieht.

Richtig spannend und interessant wurde das Leitthema der DIE ZEIT Artikel für mich erst an der Stelle, als verschiedene Typen aus der Arbeitswelt einen Einblick in ihre persönlichen Glücks- und Unglücksmomente bei der Arbeit ließen. Die Genforscherin Dagmar Wieczorek z.B. sagt, dass ihr Job ihre natürliche Neugierde befriedigt. Sie liebt es überrascht zu werden, selbstbestimmt arbeiten zu können und Fragestellungen auch gemeinsam mit Kollegen – vermeintlich erscheinenden Konkurrenten - nachzugehen. Frei nach dem Motto, ‚wenn Du allein die Fragestellung nicht beantworten kannst, dann such Dir jemanden, mit dem es gemeinsam funktionieren kann!‘

Wonach halte ich Ausschau, um Anknüpfungspunkte für eine Veränderung zu finden?

Doch wenn ich erkannt habe, dass meine Unglücksmomente die Glücksmomente im Job übersteigen, wie kann ich dann umsatteln? Wonach halte ich Ausschau, um Anknüpfungspunkte für eine Veränderung zu finden?

Die Antwort erscheint recht simpel und logisch: „Das Talent weiß, was zu tun ist!“ Wieder so eine Binsenweisheit. Doch sie hilft, sich selbst auf die Spur zu kommen. Der Blick in die Vergangenheit ist da u.a. sehr hilfreich. Zudem hilft die eigene Persönlichkeitsstruktur dabei, Antworten auf die Frage zu geben, wo die eigentlichen Talente, versteckt liegen.

Als Coach arbeite ich in erster Linie mit dem Coachee an folgenden Fragen:

· Wer bin ich eigentlich?
· Was zeichnet mich aus?
· Was sind meine Werte und Motivatoren?
· Von welchen Erfahrungen profitiere ich in meiner Berufs- und Lebenserfahrung?
· Was sind die Quellen meiner (Un-)Zufriedenheit gegenwärtig?
· Was will ich verändern?
· Wo und wie will ich das tun?
· Was sind meine nächsten Schritte und Meilensteine?

Frei nach meinem persönlichen Prinzip: „mehr entdecken!"
Sprecht mich an, wenn Ihr weiteres darüber erfahren wollt!

Spannend bleibt allerdings noch von Euch zu hören, was Eure Gücksmomenten und -faktoren sind!




Herzlichst
Eure Christin


Quellen: 
http://www.zeit.de/2013/44/glueck-arbeit-zufriedenheit-essay
http://www.zeit.de/2013/44/arbeit-glueck-genforscherin-wieczorek 
http://www.zeit.de/2013/44/arbeit-gluecksforscher-howard-gardner


Bild: Istockphoto
 

Freitag, 1. November 2013

Startsocial Coach Hilfe für Helfer

Zu den Zahlen, Daten, Fakten in 2013: Aus 260 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet werden 85 soziale Projekte und Ideen ausgewählt. Diese 85 bekommen jeweils ein Beratungsstipendium für ihre Existenzgründungs- bzw. Wachstumsphase. 4 Monate werden die Stipendiaten ehrenamtlich von Coaches begleitet. Gemeinsam mit zwei Kollegen begleite ich eines dieser 85 Projekte, welches im Juni die Hoffnung hat, die Schirmherrin Angela Merkel im Bundeskanzleramt kennenzulernen und ein Preisgeld von 5000€ mitzunehmen. 

Doch es geht um mehr, als nur dieses Preisgeld. Es geht um Fundraising-Ideen, Mitgliedersuche, Finanzplanung, Projektumsetzung, Ideen spinnen und weiterentwickeln. Also ein ehrenamtlich getragenes Projekt oder nur die fixe Idee davon, innerhalb eines halben Jahres auf solide Füße zu stellen oder den Wachstum des Projektes ziel- und lösungsorientiert zu gestalten. 
Die startsocial Inititative Homepage
zur startsocial Homepage

In diesem Jahr sind wieder ganz viele superspannende Unternehmungen dabei. Z.B. Ambulant Unterstütztes Wohnen. Ein Verein, der 2010 gegründet wurde und der über neue Wohnformen behinderter Menschen informiert, wenn ihre Eltern sie nicht mehr versorgen können. Es sollen ambulante Wohnalternativen zu den klassischen Behindertenwohnheimen entstehen.
Dann ist da noch  Canto elementa. Ehrenamtliche Singpaten gehen in Kindertagesstätten und singen dort gemeinsam mit den Kindern und ErzieherInnen Lieder. Durch das gemeinsame Singen werden, im Sinne wissenschaftlicher Forschungsergebnisse,  die Zugänge zur deutschen Sprache und Kultur erleichtert. Oder das Projekt Gassenhauer, ein Theaterprojekt aus Aurich, welches Jugendliche in prekären Lebenssituationen mit Theaterarbeit vertraut macht. Sie lernen dort ihre eigenen Ressourcen kennen und entwickeln ihre persönlichen Erfolgserlebnisse. Zugleich werden die Familienmitglieder mit einbezogen. Kurzum eine ganzheitliches Projekt zur Potentialentwicklung im Theater. 

Die 85 Projekte adresserien auch in diesem Jahr wichtige Fragen und Herausforderungen unserer Zeit, die weder von Staat noch von der Privatwirtschaft ausreichend gelöst werden. Für den Erfolg brauchen die sozialen Projekte wie jedes Unternehmen auch, wirtschaftliches und organisatorisches Know-how. Sie müssen sich mit Fragen der Finanzierung, der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Organisation und Mitarbeiterführung befassen.  Als Coach begleite ich mein Projekt, indem ich meine unternehmerische Erfahrung einbringe und dem Projekt und ihren Mitgliedern im Rahmen des Coachings einen Ort der Reflexion, Orientierung und Unterstützung biete.
Ich freue mich sehr  auf diese spannende Herausforderung und den Wissensaustausch. 


Montag, 28. Oktober 2013

Nachtrag zu Vorbilder als Polarsterne

Ein Nachtrag zu: http://mehr-entdecken.blogspot.de/2013/10/vorbilder-als-polarsterne.html

Heute stand in der Badischen Zeitung folgendes: 

UMFRAGE: Papa und Mama sind die Besten
Umfrage zu Vorbildern
.
FRANKFURT (epd). Die größten Kindheitsvorbilder der Deutschen sind ihre Eltern, allerdings gewinnt immer das eigene Geschlecht. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag des evangelischen Magazins Chrismon hervor. Demnach nannten 40 Prozent aller befragten Männer ihren Vater als das größte Vorbild ihrer Kindheit, die Mutter erreichte nur einen Zuspruch von 22 Prozent. Bei Frauen war es genau umgekehrt: 38 Prozent orientierten sich an ihrer Mutter, während der Vater nur für 27 Prozent der Frauen ein Vorbild war.

Je jünger die Befragten waren, desto eher nannten sie den Vater als Idol. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen konnte der Papa bei 41 Prozent punkten, bei den über 60-Jährigen erwärmte sich laut Umfrage nur noch ein Drittel für den Vater als Vorbild. Weit abgeschlagen finden sich in der Erhebung die Großeltern. Nur acht Prozent der Befragten nannten die Oma als Vorbild, fünf Prozent den Opa. Ebenfalls fünf Prozent orientierten sich an berühmten Persönlichkeiten."

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/panorama/umfrage-papa-und-mama-sind-die-besten--76589264.html

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Junge Frau sein

Rollenentwürfe in der ZEIT
 

 Niki Luh – so nannte ihn mein ehemaliger Prof immer gern und liebevoll - sagte einmal sehr treffend über die Medien „Was wir über die Welt wissen, wissen wir aus den Medien“. So erstaunten und berührten mich die beiden Artikel, die am 02. Oktober in der ZEIT erscheinen, über die Frauendebatte. 

http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AKramskoy_Portrait_of_a_Woman.jpg
Die Unbekannte von I.N. Kramskoi Bildquelle wikipedia
Auf der linken Seite die Überschrift „Mädel oder Mutti“. Der dazugehörige Teaser: „Die Rollenbilder für Frauen in Medien und Politik sind so eng wie schon lange nicht mehr. Wirklich aufregende Entwürfe einer neuen Weiblichkeit fehlen noch." Auf der rechten Seite derselben Zeitung dann der Versuch eines Entwurfs mit „Botin der Zukunft“. Der Teaser zu diesem Medienbild der Frau lautete: „Das Medienbild der jungen Frau steht nicht für Weiblichkeit, sondern für Jugend. Sie ist die Expertin für alles, was die Alten fürchten oder nicht mehr verstehen wollen.“

Iris Radisch, 54, „Mädel oder Mutti“-Autorin vermisst dabei den furchtlosen (vielleicht auch fruchtlosen!) weiblichen Selbstentwurf. Während Nina Pauer, 31, das Tagebuch einer Immigrantin öffnet, die sich selbst aus einem fernen, genauer gesagt dem digitalen Land, kommend beschreibt. 

Soll es das etwa schon gewesen sein?
Eine Woche früher, am 26. September stand da noch die These, von Thomas E. Schmidt in der ZEIT: „…die Junge Frau ist noch undefiniert, eine Summe aller Möglichkeiten und ohne eigene Geschichte." Sie sei weder fürsorglich, noch packe sie Familie und Beruf unter einen Hut. Auch müsse sie sich nicht, in Form von (staatlicher) Programme subventionieren lassen. 

Schmidt stellt fest, dass sie zumindest reden kann. Sie kann aufklären über Missstände und ihre eigenen, missverstandenen Lebenswelten und sie zeigt sich kämpferisch gegenüber kulturellen Erwartungen oder Verhaltensmuster.
Ich glaube Junge Frauen sind das und noch mehr: Sie haben tiefe Werte von denen sie berichten. Sie sind selbstbewusst und setzen ihre Ideen die sie von sich und ihrer Arbeitswelt haben, in die Tat um. Auch die Art der Arbeit wird grundsätzlich in Frage gestellt. Es geht ganz oft um Sinnstiftendes, Gegenökonomisches, Ökologie und Chancengerechtigkeit; kurzum Achtsamkeit.

Ich gehe mit Schmidt mit, wenn er feststellt die Junge Frau steht für „Autonomie und Freiheit, für moralische Integrität – nicht selten verbunden mit einem Engagement für den Tierschutz, Vegetarismus, Rauchfreiheit oder gesundes Essen.“

Aber bitte Junge Frau sei nicht nur Digitale Native. Das ist eine absolut beschränkende Sicht auf Dich und Deine Fähigkeiten. Auch die fürsorgliche Kümmerin wird Dir nicht gerecht. Ich freue mich auf weitere Rollenentwurfsversuche, liebe ZEIT!
Eure Christin




Quelle:
Luhmann, N. (1996): Die Realität der Massenmedien. 2., erweiterte Auflage. Opladen: Westdeutscher Verlag.
 

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AKramskoy_Portrait_of_a_Woman.jpg